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Handicapturnier vom 23. Juni 2003
(29.07.03)
 
Wie immer, wenn der TTC Swissair ein Turnier ansetzt, scheint die Sonne und es ist schön und wohlig warm draussen – so auch am diesjährigen Handicap Turnier vom 23. Juni 2003. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass diesmal wirklich eine Bullenhitze herrschte. Aber wir 13 Spieler kannten keine Ausrede und haben uns tapfer durch die feucht-nassen T-Shirts und Schläger gekämpft. Die Spieler waren wie folgt in 3 Dreier- und 1 Vierer-Gruppen aufgeteilt (die mit * markierten SpielerInnen haben die erste Runde „überstanden“):

Trudy Kellenberg *
Heinz Dinkelacker *
Nicolas Schepis

Fritz Leuchter *
Richi Uhr
Andi Felder *

Iris Stucki *
Dani Albicker
Martin Suter *

Jan Kriz
Atef Isaac *
Nico Matuschek *
Irene Handel

Die Punktevorgaben waren fair – wenn auch anspruchsvoll, vor allem für die besten Spieler unter uns. Musste mir doch Nico 9 Punkte vorgeben!!! Meine Mitspieler fanden, dass dies ziemlich einfach für mich sein würde, 2 Pünktli in jedem Satz könne ich ja wohl noch hinkriegen.... denkste! Nico liess nichts anbrennen und ich konnte in drei Sätzen gerade mal 2 Punkte ergattern. Da kamen die unterschiedlichen Spielstärken voll zum Zug.

Meine Kollegin Iris konnte noch eine weitere Runde für sich verbuchen. Schlussendlich musste auch sie sich an Nico die Zähne ausbeissen, konnte aber immerhin noch einen Satz zu Ihren Gunsten verbuchen. Trudy hatte Andi Felder als Gegner und nach hartumkämpften Ballwechseln musste sich Andi 3:1 geschlagen geben. Martin hingegen schenkte Atef gar nichts (Vorgabe 2), trotzdem gewann Atef das Match in 3 Sätzen. Und obwohl Heinz Dinkelacker ein starkes Fight gegen Fritz lieferte, konnte er ihn nicht bezwingen. Aber immerhin nahm er Fritz 2 Sätze ab.

Im Halbfinal standen sich somit Trudy und Atef gegenüber. Bei einer Vorgabe von 5 hatte Trudy trotzdem das Nachsehen und Atef stand somit als Finalist fest. Fritz und Nico war die andere Halbfinal-Paarung (Vorgabe 6), bei der Nico mit 3:1 das Rennen machte.

Damit war klar: Nico und Atef waren die Finalisten.

Es war mucksmäuschenstill in der Halle, als die beiden “Kontrahenten“ zum Match ansetzten. Bei einer Vorgabe von 6 war es für Nico nicht einfach, Atef die Stirne zu bieten, da auch dieser einige gute Punkte für sich verbuchen konnte. Hätte jemand eine eine Stecknadel fallen gelassen, wäre wohl jedermann vor Schreck erstarrt, derart spannend war der Match. Man konnte einfach nur mitfiebern und im Stillen seinen Favoriten anfeuern.

Doch nur einer kann gewinnen und der Sieger hiess schlussendlich

ATEF !!!

Bravo, Mr. President!

Tja, und zu guter Letzt darf auch das wohlverdiente Bierli – oder auch zwei – nicht fehlen. Schliesslich muss ein Sieg gebührend gefeiert werden und auch die nötige Fachsimplerei gehört zum Verdauungsprogramm eines jeden Spielers.
 
 
 
Irene Handel