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Handicap-Turnier vom 6. Juni 2005
(15.06.05)
 
Spielbeginn: 19 Uhr 43; so steht es, gekritzelt in Bleistift, auf dem Resultatblatt «Handicap». Fünfzehn Positionen, der sechzehn möglichen, sind besetzt. Andi, Verantwortlicher des Turniers, ist zufrieden. Bemerkenswert ist vor allem der Anteil an Frauen. Trudy, Silvia, Irene, Corinne und die Schreiberin treten voll motiviert an.

Einen Respekt gebührt den Spielern Guido und Reto. Bis zu acht Punkten müssen sie einigen ihrer Gegner oder Gegnerinnen vorgeben. Guido versucht sein Glück zuerst gegen Roman, dann gegen Jan, Andi und zuletzt gegen Corinne. Chancenlos. Dank einem Freilos schafft er es knapp auf Rang 12. Noch weniger Glück als Guido hat Reto. Nebst, dass er nur zwei Spiele spielen kann und diese gegen Richi und Fritz verliert, ist für ihn kein Freilos vorgesehen. So landet er abrupt auf den letzten Platz 15. Resigniert schüttelt er beim Bier im Time-Out Restaurant den Kopf.

Besser schneiden die Damen ab. Sie haben Glück und spielen hervorragend. Silvia d’Alberto holt sich die Krone oder das Bierglas oder die Suppentasse oder, was auch immer es für ein Preisgeld geben wird.
Dank konzentriertem «Schupfen» nach rechts und links (sowie kurz und lang), schafft es die Schreiberin auf Platz 2; und Trudy mit ihrem beständigem Ehrgeiz auf Platz 3. Auf Rang 5 folgt bereits Irene. Nur der Kavalier Nicola kann sich dazwischen schleichen. Vor der nächsten Dame «Corinne» auf Rang 11 reihen sich Roman, Paul, Jan, Andi und Richi auf den Plätzen 6 bis 10 ein. Übrigens, Andi ist überaus stolz auf seine zwei Siege. Er überlistet nebst Heinz Burtscher auch zu seiner grossen Freude Richi.

Auf Platz 12, wie bereits erwähnt: Guido. Im Time-Out wollen seine bestellten roten Spaghettis einfach nicht den Hals hinunterrutschen. – Mit dem Spielresultat vom Gärtner hat dies wenig bis gar nichts zu tun. Jedoch mit der Tatsache, dass wenigstens Guido’s T-Shirt unbescholten davonkommt.
In einer letzten Runde kämpft Heinz Burtscher gegen Fritz um Rang 13. Heinz siegt. Vor diesem Spiel durchkreuzte den Weg beider Herren zu ihrem Schlussrang je eine Dame. Heinz verlor gegen Silvia und Fritz gegen Corinne.

Im Restaurant schüttelt Reto immer noch den Kopf: «Rotes Schlussliechtli im Handicap-Turnier, das gab es noch nie».

Andi, herzlichen Dank für die Organisation der zwei Stunden Spass und Kampf am violettblauen Tisch.
 
 
 
Iris Stucki